3D: Fortschritte und Erkenntnisse

So etliche Druckstunden später, ist die Eigenerfahrung im 3D-Druck nun gewachsen und hat einige Objekte mehr in die reale Welt geholt.

Ohne Raft drucken

Inzwischen habe auch ich gelernt ohne Rafts zu drucken und herausgefunden wie man die ersten Schichten dafür optimieren kann.
Dazu kam auch eine neue Kalibrierung des Drucktisches, denn ich stellte fest, dass „ein bisschen Widerstand“ beim Durchziehen der Abstandsreferenz für die Düsen durchaus viel Interpretationsspielraum bietet.
In meinem Fall lägen wir mit „hinterlässt leicht Spuren“ auf der Abstandspappe deutlich klarer gefahren.

Kleine, leichte Gegenstände sollte man aber durchaus weiterhin auch mal mit Raft drucken, dass kostet weniger Nerven und geht am Ende schneller als die Rumfummelei am Drucker.

Vogelhaus

Verschiedene 3-D-Druckobjekte

Ich habe unter anderem ein Vogelhäuschen gedruckt, dessen Anforderungen schon zu einigen Herausforderungen führten:
So waren einige Teile schlicht zu groß für den Druckraum und mussten geteilt werden, was aber im Endeffekt kaum Schaden am Modell verursacht hat, da das Vogelhaus eh eher in die Kategorie „Modellbau“ fällt und geschraubt und geklebt werden muss.

Gegenüber den früheren Modellbausätzen, bei denen man Bauteil 38a erst einmal finden muss, ist der Basteltisch beim 3D-Druck zumindest aufgeräumter, da man selten alle Teile auf einmal ausdruckt, sondern eigentlich immer nur die für den nächsten Schritt.
Was man dafür braucht ist einfach nur Zeit. Manche Modelle brauchen viele Tage bis sie komplett entstanden sind.

Kosten

Natürlich macht man sich gerade auch in diesen Tagen Gedanken um die Kosten, die so ein Druck mit sich bringt:
Auf einer Rolle Filament mit 1kg befinden sich 350m Filament, was bei einem angenommenen Durchschnittsprei von rund 20€ pro Rolle einen Durchschnittspreis von etwa 6 Cent pro Meter ergibt. Verbraucht man also z.B. 30m Filament für eine Sache, sind das 1,80 €.
Hier fehlen allerdings noch die Stromkosten für den Drucker, aber rein vom Materialwert, so lässt sich sagen, bleibt man doch oft unter dem, was z.B. eine „GoPro“-Fahrradhalterung im Laden kosten würde.

Die Stromkosten sind dann das nächste Ding, welches ich mal messen werde, um eine Vorstellung vom Gesamtpreis eines Werkes zu bekommen.
Der Strom, so viel sei gesagt, der verwendet wird, ist aus Wind- und Sonnenenergie, so das zumindest hier kein zusätzlich Impact auf die Umwelt entsteht.

TheFan1968

Datenbank- und Web-Fuzzi, Radfahrer,Sportfan

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