GFL: Gerupfte Adler

Kein richtiges Adlerwetter, kein guter Tag für den GFL-Aufsteiger: 51:17 unterlagen sie heute den Potsdam Royals.

Erwartbare Niederlage

Es ist ja nicht so, dass man als Fan völlig fern der Realität leben würde:
Natürlich ahnten die meisten, dass die Trauben heute extrem hoch hängen.

So kam es dann leider auch, denn die Adler zelebrierten zu Beginn vor vollen Rängen im Poststadion ein Festival von Fehlern, die eigentlich eher in den Anfängerbereich gehören, gingen irgendwie nervös ins Spiel.
Dennoch gelang es mit einem Fieldgoal zunächst in Führung zu gehen, was aber auch schon das letzte Gastgeschenk der Potsdamer sein sollte.

Schon im ersten Drive der Gäste geriet man dann in Rückstand, der leider immer weiter Anwuchs, auch wenn zwischenzeitlich der erste Touchdown in der GFL frenetisch von den Rängen gefeiert wurde.

Neben trotzdem guter Laune bleibt eben die Erkenntnis, dass die Adler wohl in der Lage sein werden, die Klasse zu halten, aber der Griff nach oben mit dem derzeitigen Kader noch nicht möglich ist.
Zach Cavanaugh ist dabei der lebende „Workaround“ für Spielzüge, die nicht klappen wie sie sollen:
Ohne seine Kreativität und Scrambles wären sicher noch weniger Punkte auf die Anzeigetafel gekommen, aber er kann die ganze Last des Spiels nicht alleine Tragen.

Da bleibt für das Trainerteam noch viel zu tun und zu analysieren, zumal der nächste Heimgegner aus Dresden kommt und amtierender Meister ist, der, zu allem Unglück, wohl in der nächsten Woche noch einen Import-QB bekommen wird, wie im Stream vom Spiel Dresden Monarchs – Kiel Baltic Hurricanes zu vernehmen war.

Aber zunächst geht es nach Düsseldorf: Ein Sieg bei den Panthern ist möglich und könnte neben einem Rückspielsieg gegen die Rebels schon die halbe Miete gegen den Abstieg darstellen. Das ist realistisch.

TheFan1968

Datenbank- und Web-Fuzzi, Radfahrer,Sportfan

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